Book 1
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So stand es in den ältesten und den folgenden Zeiten bei den Griechen um die Seefahrt. Immerhin sind alle, die sich darauf legten, durch Erwerbung von Reichtümern und Ausdehnung ihrer Herrschaft beträchtlich vorangekommen; denn mit Hilfe ihrer Flotten unterwarfen sie sich die Inseln, nament lich wenn ihnen ihr eigenes Gebiet nicht genügte. Zu Lande aber ist es niemals zu einem Kriege gekommen, durch den die Machtverhältnisse auch nur einigermaßen verrückt worden wären. Freilich führte man auch zu Lande Kriege genug, aber immer nur Grenzkriege gegen seine Nachbarn. Auf auswärtige Unter nehmungen aber, um in fernen Ländern Eroberungen zu machen, ließ man sich in Griechenland nicht ein. Abhängige Bundes genossen, deren Kräfte man dazu hätte aufbieten können, hatten auch die größeren Staaten noch nicht, und ebensowenig dachten diese daran, sich auf gleichem Fuße zu gemeinsamen Unter nehmungen zu verbinden. Man führte wohl Krieg, aber jeder nur auf eigene Hand mit seinen Nachbarn. Nur etwa in dem Kriege zwischen Chalkis und Eretria haben die übrigen Griechen schon in alter Zeit mal Partei ergriffen und sich am Kampfe beteiligt.
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Ihrem weiteren Wachstum aber stellte sich bald dies, bald jenes Hindernis in den Weg. So den Joniern, die schon zu hoher Blüte gelangt waren, die Persermacht unter Kyros, der, nachdem er das Reich des Kroisos vom Halys bis an die See unterworfen, nun auch über sie hereinbrach und der Freiheit ihrer Städte auf dem Festlande ein Ende machte, worauf dann später Dareios mit seiner phönizischen Flotte auch die Inseln unterwarf.