Book 1
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Die Ursache hievon ist aber nicht sowohl im Menschen- mangel, als vielmehr in Geldarmuth zu suchen, denn wegen der schwie- 36) 1200 Schiffe, runde Zahl für 1186, Jl. II, 494 — 759. Von den Böotischen Schiffen sagt Homer Jl. II, 510 f.: Die nun zogen daher in fünfzig Schiffen, nnd jedes Trug der Böotischen Jugend erlesene hundert und zwanzig. Von denen des Philoktet v. 713 ff.: Tiefen gebot Philoktetes der Held, wohlkuiidig des Bogens: Sieben waren der Schiff, und der Ruderer fünfzig in jedem, Alle der Bogenknnd' erfahrene tapfere Streiter, rigen Beschaffung der Lebensmittel mußten sie auch die Heereszahl schwächer nehmen und konnten nur so viel Mann überführen, als sie hoffen durften, trotz dem Kriege dort erhalten zu können. Nachdem sie aber gleich nach der Landung eine Schlacht gewonnen hatten^) — und das muß geschehen sein, denn sonst hätten sie ihr Lager nicht mit einer festen Mauer umgeben können —, so zeigt sich selbst dann noch, daß sie nie mit ihrer Gesamtmacht auftraten, sondern sie beschäftigten sich zugleich auch mit dem Landbau auf dem ^thrakischen^ Chersonnes 38) und mit Seeräuberei, eben aus Mangel an Lebensmitteln. Wegen dieser Zersplitterung der Kräfte widerstanden die Trojaner um so leichter die zehn Jahre hindurch, indem sie es mit den jedesmal Zurückgebliebenen wohl aufnehmen konnten. Hätten jene aber hinreichende Vorräthe an Lebensmitteln gehabt, und hätten sie, ohne Seeraub und Landbau zu treiben, beständig mit ihrer ganzen Macht den Krieg fortgeführt, so wären sie leicht durch einen Sieg in offener Feldschlacht der Stadt Meister geworden, da sie ja auch, ohne vollzählig zu sein, mit dem grade anwesenden Theil des Heeres erfolgreichen Widerstand leisteten; und hätten sie sich zur Belagerung herbeigelassen, so würden sie in kürzerer Zeit und mit noch weniger Mühe Troja genommen haben. Allein eben des Geldmangels wegen war nicht nur Alles früher Geschehene von keiner Bedeutung gewesen, sondern selbst noch diese Unternehmung, obgleich bei Weitem namhafter als alle früheren, zeigt sich in der Wirklichkeit viel unbedeutender, als wozu der Ruf und die in unserer Zeit verbreitete dichterische Sage sie machen.