Book 1
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Die Potidäer aber schickten Gesandte an die Athener, um sie womöglich zu bewegen, von den neuerdings gegen sie beschlossenen Maßregeln Abstand zu nehmen; indessen wandten sie sich in Verbindung mit Korinth auch nach Lakedämon, um sich dort für alle Fälle nach Beistand umzusehet. Da sie in Athen auch nach längeren Verhandlungen nichts erreichten und die nach Makedonien gehenden Schiffe nun doch zugleich auch gegen sie bestimmt wurden, die lakedämonische Regierung aber ihnen für den Fall eines Angriffs der Athener auf Poti däa einen Einfall nach Attika in Aussicht stellte, hielten sie es jetzt für an der Zeit, mit den Chalkidiern und Bottiaiern, die sich zu dem Ende mit ihnen verbunden hatten, von Athen abzufallen. Perdikkas aber überredete die Chalkidier, ihre Städte an der See aufzugeben und zu zerstören und sich weiter landeinwärts in Olynth anzusiedeln nnd nur dies zu einer festen Stadt zu machen. Auch räumte er den abziehenden Einwohnern für die Dauer des Krieges mit den Athenern ein Stück der ihm gehörenden Landschaft Mygdonia am See Bolbe zur Benutzung ein. Diese zerstörten auch ihre Städte, siedelten sich weiter landeinwärts an und rüsteten zum Kriege.
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Inzwischen langten die dreißig athenischen Schiffe an der thrakischen Küste an und fanden Potidäa und die anderen Orte bereits abgefallen. Die Feldherren hielten es aber nicht für möglich, mit den vorhandenen Kräften den Krieg zugleich gegen Perdikkas und die abgefallenen Orte zu führen. Sie wandten sich deshalb nach Makedonien, wo sie landeten und in Gemeinschaft mit Philipp und Derdas'Brüdern, die mit ihren Scharen aus dem Inneren nach Makedonien eingefallen waren, die Feindseligkeiten eröffneten.