Book 1
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Nachdem die Stadt auf diese Weise eingesperrt war, hatte Aristeus keine Hoffnung auf Errettung, wenn nicht vom Pelo ponnes oder sonst woher wider Erwarten noch Hilfe käme. Er schlug deshalb vor, damit die Lebensmittel länger vorhielten, sollten alle bis auf fünfhundert beim ersten günstigen Winde die Stadt zu Schiffe verlassen, und erbot sich, selbst mit drin zu bleiben. Damit fand er jedoch keinen Anklang. Um trotzdem nichts zu versäumen und auch auswärts für die Stadt sein möglichstes zu tun, setzte er sich selbst in ein Schiff und ge langte damit unbemerkt durch die athenischen Posten. Während seines Aufenthaltes in Chalkidike beteiligte er sich dort mehrfach an kriegerischen Unternehmungen, insbesondere brachte er den Sermyliern durch einen ihnen in der Nähe ihrer Stadt gelegten Hinterhalt eine blutige Niederlage bei. Zugleich setzte er auch im Peloponnes alle Hebel in Bewegung, um von dort Hilfe zu erhalten. Unterdessen verheerte Phormion mit seinen sech zehnhundert Hopliten Chalkidike und Bottike und eroberte dort auch einige kleinere Plätze.
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Dies aber wurde die zweite Veranlassung zum Kriege zwischen den Athenern und den Peloponnesiern, weil die Ko rinther den Athenern nicht vergeben konnten, daß sie ihre Pflanzstadt Potidäa und die darin befindlichen Korinther und Peloponnesier belagerten, die Athener aber sich dadurch gekränkt fühlten, daß die Peloponnesier eine steuerpflichtige Stadt ihres Bundes zum Abfall verleitet und mit den Potidäern offen gegen sie gefochten hatten. Förmlich ausgebrochen aber war der Krieg damit noch nicht, sondern das Schwert steckte einstweilen noch in der Scheide, denn bis dahin hatten die Korinther nur auf eigene Hand gehandelt.