Book 2
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Das Heer der Peloponnesier rückte auf seinem Marsche in Attika zuerst vor Oenoe, in welcher Gegend sie den Einfall machen wollten. Dort lagerten sie und trafen Vorbereitungen, um mit Sturmmaschinen und in anderer Art gegen die Befestigungen vorzugehen; denn das auf der Gränze zwischen Attika und Böotien gelegene Oenoe hatte Mauern, und die Athener hielten zu Kriegszeiten dort eine Besatzung. Die Vorbereitungen zum Sturm wurden langsam betrieben, und auch sonst ging die Zeit unbenutzt hin, und hieraus entstand gegen den Archidamos kein geringer Verdachtgrund, denn schien er schon in den Zurüstungen zum Kriege unentschlossen und den Athenern förderlich zu sein, indem er nicht entschieden für den Krieg stimmte, so schadete ihm jetzt, als das Heer beisammen war, die auf dem Jsthmos eingetretene Verzögerung und die Langsamkeit im weiteren Vorgehen noch mehr, vorzüglich aber der Aufenthalt vor Oenoe, denn unterdessen brachten die Athener Alles ein, und es schien, als ob die Peloponnesier bei schnellem Vor-dringen noch Alles hätten außerhalb überraschen können, hätte nicht des Archidamos Zögerung dies verhindert. Deshalb zürnte ihm das Heer wegen dieses Aufenthaltes. Er aber hielt zurück, wie man sagt, in der Meinung, daß die Athener doch in etwas nachgeben und sich besinnen würden, ihr Land der Plünderung preiszugeben.