Book 2
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Die Athener in den peloponnesischen Gewässern nun, ans ihren Hundert Schiffen, und die zur Bundeshülse mit ihnen vereinigten Kerkyräer ans fünfzig Schiffen, dazu auch noch einige andere der dasigen Bundesgenossen, landeten, nachdem sie an der Küste kreuzend schon manchen Schaden gethan hatten, bei Methone (Modon) in Lakonika und griffen die schwach befestigte und durch geringe Mannschaft vertheidigte Stadt an. Nun stand in der Nähe der Spartaner Brasidas, Sohn des Tellis, als Befehlshaber eines Wachpostens, und als er hievon hörte, so eilte er denen in der Stadt mit Hundert Schwerbewaffneten zu Hülse, und mitten durch das Heer der Athener durchbrechend, während diese auf dem Lande zerstreut und ihr Augenmerk aus die Wälle der Stadt gerichtet war, gelangte er nach Methone und entsetzte den Platz mit einem sehr geringen Verluste an Mannschaft, und in Folge dieses Wagestückes war er der Erste in diesem Kriege, der zu Sparta belobt wurde. Die Athener hoben jetzt die Belagerung ans, segelten nach Pheia in Elis und verheerten das dortige Gebiet zwei Tage lang, schlugen auch drei Hundert Mann ausgewählter Truppen aus dem eleischen Thallande und der umliegenden Landschaft, die zur Hülse herbeigeeilt waren. Da sich aber ein großer Sturm erhob, und sie an dieser hafenarmen Küste vom Unwetter litten, so gingen die Meisten wieder an Bord und segelten um das Vorgebirge Jchthys in den Hafen von Pheia, während die Mefsenier, und wer sonst noch die Schiffe nicht hatte gewinnen können, zu Lande marschirten und Pheia wegnahmen. Später nahmen die kreuzenden Schiffe diese Truppe wieder auf und gingen, Pheia verlassend, auf's hohe Meer. Auch war von den Eleern unterdessen schon ein zahlreiches Heer zur Hülse herbeigeeilt. Die Athener aber fuhren fort zu kreuzen und andere Küstenstriche zu verwüsten.