Book 2
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Nach dem zweiten Einfalle der Peloponnesier fingen die Athener an, anderes Sinnes zu werden, da ihr Land nun schon zum zweiten Male verheert worden war, und mit dem Kriege auch die Seuche sie bedrängte. Sie klagten den Perikles an, daß er sie zum Kriege beredet habe, und durch sein Verschulden sei so viel Unglück über sie gekommen; und mit den Lakedämoniern hätten sie sich gerne verglichen. Auch schickten sie wirklich Gesandte dahin, aber ohne etwas auszurichten. Jetzt waren sie durchaus unschlüssig und hörten nicht aus dem Perikles zuzusetzen. Da er nun sah, wie sie die gegenwärtige Lage unwillig ertrugen, und sich ganz so benahmen, wie er es im Voraus vermuthet hatte, so berief er eine Versammlung, — denn er war noch Feldherr, — um ihnen Muth einzusprechen, ihren Unwillen abzuleiten und sie gemäßigter und vertrauensvoller zu stimmen. Er trat also auf, und redete wie folgt: