Book 2
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Die Flotte von Korinth und den übrigen Bundesstädten am Krisäischen Meerbusen, welche sich mit Knemos in Ver bindung setzen sollte, um weiteren Zuzug von Akarnaniern aus dem Innern zu verhindern, war ausgeblieben und ge nötigt, in den Tagen des Gefechts bei Stratos gegen Phormion und seine zwanzig bei Naupaktos Wache haltenden athenischen Schiffe eine Schlacht zu liefern. Phormion paßte ihr nämlich auf, wo sie auf ihrer Fahrt an der Küste entlang aus dem Meerbusen herauskommen würde, weil er sie lieber in offener See angreifen wollte. Die Korinther und ihre Verbündeten hatten sich eigentlich nicht auf einen Kampf zur See, sondern im Grunde nur auf einen Landfeldzug in Akarnanien ein gerichtet, glaubten auch gar nicht, daß die Athener mit ihren zwanzig Schiffen den Kampf gegen ihre siebenundvierzig auf nehmen würden. Als sie jedoch, während sie am Lande hin fuhren, der athenischen Flotte an der ätolischen Küste ansichtig wurden und, eben im Begriff, von Paträ in Achaia nach dem akarnanishcen Festlande hinüberzufahren, die Athener von Chalkis und dem Euenosflusse auf sich zukommen sahen, konnten sie über Nacht dort nicht mehr vor Anker gehen, ohne von ihnen bemerkt zu werden, und so waren sie gezwungen, grade auf der Überfahrt zu schlagen. Die von den einzelnen Städten gestellten Schiffe tsanden unter ihren eigenen Befehls habern, die Korinther selbst unter Machaon, Isokrates und Agatharchidas. Die Peloponnesier bildeten mit ihren Schiffen einen möglichst großen Kreis, die Schnäbel nach außen, die Hinterteile nach innen, damit der Feind sie nicht anfahren könnte. Die kleineren Fahrzeuge, die sie bei sich hatten, nahmen sie in die Mitte, und ebenso ihre fünf schnellsten Schiffe, um damit immer auf kürzestem Wege dahin gelangen zu können, wo der Feind angreifen würde.