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Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Book 3

108 Als es nun bereits zum Handgemenge gekommen war und die Peloponnesier mit ihrem überragenden Flügel den rechten der Gegner umschlossen, so kamen die Akarnaner aus ihrem Hinterhalt zum Vor- 425 v. Chr. schein, fielen ihnen in den Rücken und brachten sie zum Weichen, so daß sie in ihrem Schrecken nicht mehr zur Abwehr Stand hielten, sondern auch den übrigen größeren Theil des Heeres mit sich zur Flucht fortrißen. Denn da diese den Heerhaufen des Eurylochos, bei dem überdieß die größere Stärke war, geschlagen sahen, so geriethen sie ihrerseits in noch größere Furcht. Die Messenier, die dort beim Demosthenes standen, thaten den besten Theil der Arbeit. Die Amprakioten aber und die Andern siegten auf dem rechten Flügel über ihre Gegner und trieben sie bis gen Argos vor sich her, wie sie denn in jenen Gegenden die streitbarsten Leute sind. Da sie aber wieder umwandten und den größten Theil des Heeres besiegt sahen, und auch die übrigen Akarnaner auf sie eindrangen, so retteten sie sich nur mit großer Noth nach Olpä und verloren dabei viele Leute; denn sie stürzten ganz ausgelöst und ohne alle Ordnung daher. Nur die Mantineer bewerkstelligten von dem ganzen Heere ihren Rückzug in bester Ordnung. Der Kampf währte aber bis zum Abend.

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