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Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Book 3

109 Am Tage danach übernahm, da Eurylochos und Violarios gefallen waren, Menedaws den Oberbefehl und war nun in großer Verlegenheit, wie er nach einer so großen Niederlage, wenn er dabliebe, die Belagerung werde aushalten können, da er zu Lande und durch die Attischen Schiffe auch zu Wasser abgeschnitten war, oder wie er sich im Falle eines Rückzugs durchschlagen sollte. Deßhalb machte er dem Demosthenes und den Feldherrn der Akarnaner Vorschläge wegen eines Waffenstillstandes und seines Abzugs und zugleich auch wegen Ueberlassuug der Todten. Die Todten nun gaben diese heraus, stellten selbst ein Siegeszeichen auf und begruben auch ihre eigenen Gefallenen, ungefähr dreihundert an der Zahl; auf den Abzug jedoch für Alle insgesammt gingen sie öffentlich nicht ein, heimlich aber gestatteten Demosthenes und seine Mitfeldherrn von den Akarnanern den Mantineern und dem Meneda'ios, wie auch den übrigen Führern der Peloponnesier und wer sonst von angesehenen Männern bei ihnen war, in aller Eile abzuziehen. Dadurch wollte er die Amprakioten und den großen Haufen der fremden Miethstruppen vereinsamen, mehr aber noch beabsichtigte er die Lake- Thukydides. III. 18 425 v. Chr. dämonier so bei den dortigen Hellenen in Verruf zu bringen, als Verräther, die nur sich selbst am meisten im Auge gehabt hätten. Jene hoben denn auch ihre Todten auf, begruben sie in der Geschwindigkeit so gut es ging und machten, denen es gestattet war, heimlich Anstalten zum Abzug.

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