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Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Book 3

114 Danach schieden sie den dritten Theil der Waffenbeute für die Athener aus und vertheilten das Uebrige unter sich, nach den Städten. Der Antheil der Athener wurde ihnen jedoch auf der Fahrt abgenommen; was aber davon jetzt noch in den attischen Heilig thümern zur Schau steht, das sind die dreihundert Ganzrüstungen, 425 v. Chr. die für den Demosthenes ausgeschieden worden waren und die er selbst aus der Rückfahrt mitgebracht hat. Denn nach dieser That durfte er sich wegen des Unglücks in Aetolien schon nicht mehr vor der Heimkehr fürchten. — Die Athener auf den zwanzig Schiffen gingen nun nach Naupaktos. Die Akarnaner aber und Amphilochier schloßen nach dem Abzüge der Athener und des Demosthenes einen Vergleich mit den Amprakioten und Peloponnesiern, die zum Salynthios und den Agräern entkommen waren. Danach durften sie von Oeniadä aus abziehen, wohin sie sich nämlich vom Salynthios begeben hatten. Und für die Zukunft machten die Akarnaner und Amphilochier einen Frieden und Waffenbund mit den Amprakioten > auf hundert Jahre. Danach sollten weder die Amprakioten mit den Akarnanern zu Felde ziehen dürfen gegen die Peloponnesier, noch auch die Akarnaner mit den Amprakioten gegen die Athener; gegenseitig aber sollten sie sich ihr Gebiet vertheidigen helfen, und was die Amprakioten an Land oder an Geißeln von den Amphilochiern in Händen hatten, das sollten sie zurückgeben, auch der Stadt Anaktorion keine Hülse leisten, denn die war. den Akarnanern Feind. In diesen Punkten kamen sie überein und machten damit dem Krieg ein Ende. Danach schickten die Korinther eine Besatzung aus ihrer Bürgerschaft nach Amprakia, gegen drei hundert Schwerbewaffnete unter Führung des Xenoklidas und des Euthykles, die unter großen Schwierigkeiten auf dem Festlandswege dahin kamen. Solchen Verlauf nahmen die Dinge wegen Amprakiens.

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