Book 3
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Die Peloponnesier auf den vierzig Schiffen hatten, statt sich möglichst zu beeilen, schon in den peloponnesischen Ge wässern viel Zeit verloren und auch nachher ihre Fahrt nur langsam fortgesetzt. In Athen aber hatte man weiter nichts mehr von ihnen gehört, bis sie bei Delos ershcienen waren. Als sie von da nach Mykonos und Ikaros kamen, erhielten sie die erste Nachricht, daß Mytilene genommen wäre. Um sich darüber zu vergewissern, fuhren sie weiter nach Embaton bei Erythrai, wo sie etwa acht Tage nach der Einnahme von Mytilene eintrafen. Nachdem sie hier die volle Gewißheit er halten hatten, überlegten sie, was nun zu tun sei, wobei Tautiaplos aus EliS sie also anredete:
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„Alkidas und ihr peloponnesischen Befehlshaber hier, ich schlage vor, jetzt auf der Stelle nach Mytilene zu fahren, ehe dort etwas von unserem Kommen verlautet. Denn sicherlich werden wir die Athener in der eben eroberten Stadt in größter Sorglosigkeit überraschen, zumal sie einen feindlichen Angriff von der See für gänzlich ausgeschlossen halten, wo wir ihnen grade jetzt völlig gewahcsen sind. Wahrscheinlich werden sich auch ihre Truppen im Hochgefühl des Sieges ganz sorglos in die Häuser zerstreut haben. Wenn wir also plötzlich und bei Nacht über sie herfallen, so wird es uns hoffentlich mit Hilfe unserer unter der Einwohnerschaft doch wohl immer noch vorhandenen Freunde gelingen, uns der Stadt wieder zu be mächtigen. Laßt uns deshalb unbedenklich den Versuch wagen, da wir hier einmal Gelegenheit zu einem solchen plötzlichen Überfall haben, vor dem ein Feldherr sich selbst freilich nicht genug hüten kann, die er aber, wenn der Feind sie ihm bietet, ergreifen muß, wenn er überhaupt etwas erreichen will."