Book 3
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Alkidas wollte sich jedoch darauf nicht einlassen. Nun wurde ihm von anderen, ionischen Flüchtlingen und Lesbiern, die mit auf der Flotte waren, empfohlen, wenn er den Vor schlag für zu gefährlich hielte, so möge er wenigstens eine der ionischen Städte oder auch das äolische Kyme besetzen und von dort aus Jonien zum Abfall zu bringen suchen. Hoffnung dazu sei vorhanden; denn unerwünscht seien sie hier keinem gekommen. Den Athenern aber würde damit ihre ergiebigste Einnahmequelle entzogen, und wenn sie dann gar zu einer Blockade schritten, würden sie sich obendrein noch in Unkosten stürzen müssen. Wahrscheinlich würde sich auch Pissuthnes wohl zu einem Bündnis mit ihnen verstehen. Aber auch darauf ging Alkidas nicht ein; denn nachdem er bei Mytilene doch einmal zu spät gekommen, war ihm nur darum zu tun, so schnell wie möglich wieder nach dem Peloponnes zu gelangen.
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Er ging also von Embaton wieder in See und fuhr an der Küste entlang nach Myonnesos im Gebiete der Tejer, wo er die unterwegs gemachten Gefangenen größtenteils umbringen ließ. Als er darauf bei EphesoS wieder vor Anker ging, er schienen bei ihm Gesandte der Samier aus Anaia und er klärten ihm, das sei eine schöne Befreiung von Griechenland, Leute umbringen zu lassen, die keine Hand gegen ihn erhoben, Leute, die gar nicht einmal seine Feinde seien, sondern es nur gezwungen mit den Athenern hielten; wenn das so weiter- ginge, so werde er schwerlich viel Feinde auf seine Seite ziehen, wohl aber-sich viele alte Freunde zu Feinden machen. DaS ließ er sich denn auch zur Lehre dienen und setzte eine Anzahl Chier und einige andere, die er noch bei sich hatte, auf freien Fuß. Denn wenn die Leute seine Schiffe kommen sahen, er griffen sie nicht etwa die Flucht, sondern gingen ganz un bedenklich an sie heran, weil sie sie für attische hielten und es ihnen bei der Übermacht der Athener zur See gar nicht in den Sinn kam, daß sich peloponnesische Schiffe nach Jonien herübergewagt haben könnten.