Book 3
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Des folgenden Sommers, nachdem die Peloponnesier die zweiundvierzig Schiffe nach Mytilene gesandt hatten, unter Führung des Alkidas, der bei ihnen Flottenführer war und den sie nun zum Befehlshaber setzten, fielen sie selbst und ihre Bundesgenossen in Attika ein, damit die Athener ans zwei Seiten zu wehren hätten und um so weniger gegen die Schiffe ausziehen sollten, die gen Mytilene fuhren. Bei diesem Einfall befehligte Kleomenes in Vertretung des unmündigen Königs Panfanias, des Pleistoanax Sohn '?), dem er Vatersbruder war. Sie verheerten die auch früher schon verwüsteten Striche von Attika, was etwa wieder aufgeschossen und was bei den früheren Einfällen vershcont geblieben war, und dieser Einfall wurde nächst dem zweiten den Athenern der empfindlichste; denn die Feinde, immer in Erwartung, etwas von Lesbos zu hören, daß ihre Schiffe nämlich glücklich gelandet und etwas ausgeführt hätten, verblieben im Lande und zogen sengend bald hier- bald dorthin. Da es ihnen aber nicht nach Wunsche ausging und zuletzt die Lebensmittel fehlten, . so zogen sie wieder ab und zerstreuten sich in ihre Städte.