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Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Book 3

33 Von Ephesos machte sich Alkidas mit der Flotte eiligst davon auf die Flucht. Schon als er noch bei Klaros vor Anker lag, war er nämlich von der Salaminia und der Paralos, die grade von Athen kamen, gesehen worden. Aus Furcht, daß man ihn verfolgen werde, hielt er sich deshalb von nun an immer in offener See in der Absicht, bis zum Peloponnes ohne Not nirgends wieder anzulaufen. Paches und die Athener aber hatten aus Erythrai und auch sonst von allen Seiten Nachricht davon erhalten. Denn da die Städte in Jonien nicht befestigt waren, fürchtete man, wenn auch die Peloponnesier sich dort nicht dauernd festsetzen wollten, so könnten sie doch auf ihrer Fahrt die Städte gelegentlich überfallen und brand- schätzen. Nun versicherten ihn die Paralos und die Salaminia, daß sie ihn bei Klaros selbst gesehen hätten. Er machte sich also eilig auf, um ihn zu verfolgen, und kam dabei auch bis zur Insel Patmos. Da er hier einsah, daß er ihn doch nicht mehr einholen würde, kehrte er wieder um. Immerhin war es ihm erwünscht, daß er die feindliche Flotte, die er auf hoher See nicht mehr erreicht, nicht noch irgendwo an Land betroffen hatte, wo er sie in ihrem Schiffslager hätte bewachen und beobachten müssen.

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