Book 3
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„Und damit habt ihr bewiesen, daß ihr es auch damals nicht den Griechen zuliebe allein nicht mit den Persern gehalten habt, sondern nur, weil die Athener es auch nicht taten. Ihr wolltet es eben nur so machen wie sie und nicht wie die übrigen. Und nun verlangt ihr, für das, was ihr anderen zuliebe getan habt, von uns hier belohnt zu werden. Aber das gilt nicht. Seid ihr zu den Athenern übergegangen, so seht jetzt zu, wie ihr mit ihnen durchkommt, und beruft euch nicht immer auf das alte Bündnis, als müsse euch das jetzt zugute kommen. Denn dem seid ihr längst untreu geworden und habt euch darüber hinweggesetzt, indem ihr die Hgineten und andere alte Bundesgenossen unterjochen halft, statt ihnen beizustehen, und das aus freien Stücken bei Verfassungszuständen, wie sie noch jetzt bei euch bestehen, und nicht etwa aus Zwang, wie es bei uns der Fall war. Auch den letzten Vorschlag vor Be ginn der Belagerung, wenigstens neutral zu bleiben, habt ihr nicht angenommen. Wen also könnten die Griechen wohl mit besserem Rechte hassen als euch, die ihr eure Tapferkeit immer nur zu ihrem Verderben zur Schau getragen habt? Und wenn ihr euch, wie ihr sagt, früher gut gemacht habt, so hat sich jetzt herausgestellt, daß das eitel Spiegelfechterei war, und es ist an den Tag gekommen, wohin euch der Sinn in Wahrheit immer gestanden hat; denn ihr seid mit den Athenern auf bösen Wegen gewandelt. So viel über unser erzwungenes Bündnis mit den Persern und euer freiwilliges Beknien der Athener.