Book 3
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Nachdem jene diese That verübt hatten, riefen sie die Kerkyräer zusammen und hielten ihnen vor, daß das der beste Zustand für sie sei und daß sie so am wenigsten Gefahr liefen, in athenische Knechtschaft zu gerathen: für die Zukunft sollten sie keine der beiden kriegführenden Parteien bei sich aufnehmen, außer wenn sie mir mit einem Schiffe kämen und sich ruhig verhielten; wer mit größerer Macht käme, der solle als Feind behandelt werden. Nachdem sie in diesem Sinne gesprochen, nöthigten sie sie auch, ihren Vorschlag zum Beschlusse zu erheben. Sogleich schickten sie aber auch nach Athen Gesandte, welche theils über das Vorgefallene einen Bericht erstatten sollten, so wie ihn ihr Vortheil erheischte, theils auch die dorthin Geflüchteten überreden, nichts Feindliches zu unternehmen, damit nicht neues Unheil über die Stadt komme.
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Als diese nun angekommen waren, so nahmen die Athener wie die Gesandten selbst, so auch diejenigen, welche sich von ihnen hatten umstimmen lassen, als Aufrührer fest und brachten sie nach Aegina. Unterdessen machten sich die, welche in Kerkyra die Oberhand behaupteten, die Ankunft eines korinthischen Dreiruderers und lakedämonischer Gesandten zu Nutz, fielen über die Volkspartei her und besiegten sie im Kampfe. Mit Einbruch der Nacht aber zog sich das Volk nach der Burg und den hoch gelegenen Theilen der Stadt, sammelte sich daselbst und setzte sich fest, bemächtigte sich auch des hylläischen Hafens. Jene aber hielten den Markt besetzt, wo auch die Mehrzahl von ihnen wohnte, und den anstoßenden Hafen, der gegen das Festland zu liegt.
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Des folgenden Tags fanden einige Plänkeleien Statt, während beide Theile auf dem Lande umherschickten, um die Sklaven durch Verheißung der Freiheit auf ihre Seite zu bringen. Die Mehrzahl der Sklaven nun trat auf die Seite des Volks, hingegen stießen zu jenen achthundert Mann Hülfsvölker vom Festlande.