Book 3
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Ein Tag verging dazwischen ruhig, dann erhob sich wieder der Kamps und es siegte das Volk, weil es durch seine Stellung stärker und auch an Menge überlegen war. Auch die Weiber halfen bei 427 v. Chr. ihnen tapfer mit, denn sie warfen von den Häusern herab mit Ziegelsteinen und hinten den Lärm ganz wider die weibliche Natur muthig aus. Als aber am späten Abend die Gegner weichen mußten, so fürchteten diese in ihrer Minderzahl, das Volk möchte im ersten Anlauf sich des Schiffswerftes bemächtigen, ihnen auf den Leib rücken und sie alle niederhauen, und darum steckten sie die Familienhäuser rings um den Markt her und die Zinshäuser in Brand, damit jenen der Weg versperrt sei, und sie schonten dabei weder eigenes, noch fremdes Gut, so daß auch viele Waaren der Kaufleute mit verbrannten und die ganze Stadt Gefahr lief, in Asche gelegt zu werden, hätte sich ein Wind erhoben, der die Flamme gegen die Stadtseite hintrieb. Nach Beendigung des Kampfes überließen sich beide Theile der Ruhe und blieben die Nacht über auf ihrer Hut. Das korinthische Schiff aber machte sich, da das Volk gesiegt hatte, in der Stille davon, und auch die Mehrzahl der Hülfsvölker setzte unbemerkt nach dem Festlande über.