Book 3
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Demosthenes ging den Messeniern zu Gefallen auf den Vorschlag ein. Er glaubte nämlich, auch ohne athenische Truppen mit den Bundesgenossen vom Festlande und dann noch durch die Htolier verstärkt zu Lande nach Böotien ziehen und durch das Gebiet der ozolischen Lokrer nach dem dorischen Kytinion und, dem ParnassoS zur Rechten, zu den Phokiern gelangen zu können, die sich ihm als alte Freunde der Athener wahrscheinlich anschließen würden, nötigenfalls dazu gezwungen werden müßten. Phokien aber grenzt schon an Böotien. Gegen den Wunsch der Akarnanier brach er dann auch mit dem ganzen Heere von Leukas auf und fuhr an der Küste entlang nach Sollion. Hier eröffnete er den Akarnaniern seinen Plan, und als diese darauf nicht eingingen, unternahm er seinerseits mit den übrigen Streitkräften, den Kephaleniern, Messeniern, Zakynthiern und den dreihundert Seesoldaten von der athe nischen Flotte - die fünfzehn Schiffe aus Kerkyra waren näm lich wieder abgefahren -, den Zug gegen die Ätolier. Von Oineon in Lokris setzte sich das Heer in Bewegung. Die ozolischen Lokrer dort waren Bundesgenossen der Athener und sollten sich mit ihrer ganzen Macht im Innern des Landes dem Zuge anschließen. Denn da sie Nachbarn der Htolier, wie diese bewaffnet, auch mit ihrer Kampfesweise und der Zärtlich keit vertraut waren, so erschien ihre Teilnahme daran von be sonderem Wert.