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Ἱστορίαι Thucydides

Book 3

97 Die Messenier aber blieben Demotshenes gegenüber noch immer bei ihrer früheren Meinung und stellten ihm vor, mit den Ätoliern könne er leicht fertig werden, er möge nur mög­ lichst schnell von Ort zu Ort ziehen und einen nach dem anderen einzunehmen suchen, bevor sie sich ihm mit vereinten Kräften entgegenstellten. Demotshenes glaubte ihnen auch und rechnete auf sein gutes Glück. Da sich kein Feind sehen ließ, rückte er, ohne die Lokrer abzuwarten, die er bei seinem Mangel an leichten Speerschützen grade sehr nötig gehabt hätte, vor Aigition und nahm es mit Sturm. Die Einwohner hatten sich nämlich davongemacht und in die Berge oberhalb der Stadt geflüchtet. Denn sie lag hoch am Gebirge, ungefähr achtzig Stadien von der See. Die Atolier aber, die inzwischen bereits auf Aigition marschiert waren, richteten nun ihre Angriffe auf die Athener und deren Verbündete, die sie von den Höhen her bald hier, bald dort anfielen und mit Speeren beschossen. Rückte das athenische Heer vor, so wichen sie aus; ging es zurück, so waren sie ihm auf den Fersen. Auf diese Weise schwankte der Kampf längere Zeit zwischen Verfolgung und Rückzug hin und her, und bei beidem waren die Athener im Nachteil.

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