Book 3
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In demselben Winter zogen die Amprakier gegen das amphilochische Argos zu Felde, wie sie das Eurylochos ja ver sprochen und ihn dadurch zum Bleiben bewogen hatten. Sie rückten ins Argeiische ein und eroberten Olpai, eine starke Festung auf einer Anhöhe an der See, die von den Akarnaniern vorzeiten erbaut war und ihnen als gemeinsame Malstatt diente. Sie ist von der Stadt Argos, die auch nicht weit von der See liegt, ungefähr fünfundzwanzig Stadien entfernt. Die Akarnanier aber, die nun auch im Felde erschienen, zogen zum Teil Argos zu Hilfe, zum Teil in jene Gegend Amphilochiens, welche Kranai heißt, um dort aufzupassen, daß Eurylochos mit seinen Peloponnesiern nicht etwa unversehens zu den Amprakiern durchkäme. Sie wandten sich auch an Demosthenes, den Führer der Athener im ätolischen Feldzuge, und baten ihn, den Ober befehl über sie zu übernehmen, und an die zwanzig athenischen Schiffe, die sich damals unter Aristoteles, Timokrates und Hierophon in den peloponnesischen Gewässern befanden. Aber auch die Amprakier bei Olpai schickten einen Boten nach ihrer Stadt mit der dringenden Bitte, ihnen von dort mit aller Macht zu Hilfe zu kommen, weil sie fürchteten, Eurylochos mit seinem Heere würde nicht durchkommen können und sie dann entweder allein schlagen müssen oder auf dem Rückzüge in eine gefährliche Lage geraten.