Book 3
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Demosthenes also folgte den Messeniern zu Gefallen diesem Rathe und besonders auch, weil er glaubte, er könne auch ohne athenische Streitmacht nur mit den festländischen Bundesgenossen nnd den dazu gewonnenen Aetolern zu Lande gegen die Böotier ziehen, nämlich durch das Gebiet der ozolifchen Lokrer nach dem dorischen Kytinion, den Parnaß rechts lassend, bis er in's Land der Phoker käme, die immer den Athenern Freund gewesen und wohl eifrig sich dem Zuge anschließen würden, oder auch dazu gezwungen werden könnten, und dicht an das Phokergebiet stößt bereits Böotien 50); so brach er 426 v. Chr. also gegen den Willen der Akarnaner mit der gesammten Macht, von Leukas auf und segelte nach Sicilien: Dann theilte er den Akarnanern seine Absicht mit, und da sie nicht einstimmten, weil die Umschließung von Leukas unterblieben war, so zog er mit dem übrigen Heere, den Kephallenern, Messeniern) Zakynthiern und den dreihundert Mann Athenern von den eigenen Schiffen — denn die fünfzehn Schiffe der Kerkyräer hatten sich von ihm getrennt — gegen die Aetoler zu Felde. Der Aufbruch geschah von Oeneon in Lokris. Diese ozolischen Lokrer waren nämlich Bundesgenossen und sie sollten im inneren Lande mit ihrer Gesammtmacht zu den Athenern stoßen. Denn da sie Gränznachbarn der Aetoler waren und mit ihnen von gleicher Bewaffnung, so schien ihr Zuzug großen Vortheil zu versprechen, weil sie die Kampfweise jener und die Ortsgelegenheiten wohl kannten.