Book 3
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Inzwischen waren die Amprakier aus der Stadt bei Jdomene angekommen. Jdomene besteht aus zwei hohen Hügeln; den größten hatten die von Demosthenes vorausgeschickten Ab teilungen seines Heeres schon vorher bei Einbruch der Nacht unbemerkt besetzt, auf dem kleineren aber waren die Amprakier zuerst angelangt und blieben dort über Nacht. Am Abend, gleich nach dem Essen, setzte sich Demosthenes auch mit dem Hauptheere in Marsch, er selbst mit der einen Hälfte gegen den Paß, die andere durch das amphilochische Gebirge. Bei Tagesanbruch überfiel er dann die Amprakier, die noch im Schlafe lagen und nichts derart vermuteten, vielmehr die Feinde für ihre eigenen Leute hielten. Demosthenes hatte näm lich wohlweislich die Messenier vorangestellt und ihnen ein geschärft, die Feinde dorisch anzureden, um die Vorposten in Sicherheit zu wiegen, zumal man sie am Aussehen nicht er kennen konnte, weit es noch dunkel war. Nach diesem Überfall ergriffen sie die Flucht und wurden größtenteils an Ort und Stelle niedergemacht. Die übrigen suchten sich in die Berge zu retten. Da jedoch die Wege vorher besetzt und die Amphi lochier ihres eigenen Landes kundig und mit ihren leichten Waffen den Hopliten gegenüber im Vorteil waren, sie aber in der ihnen unbekannten Gegend sich nicht zurechtfinden konnten, so gerieten sie in Schluchten und Hinterhalte und kamen elend um. Um nur irgendwie mit dem Leben davonzukommen, flohen einige sogar nach der See, die nicht weit von da war, und da sie hier die attischen Schiffe erblickten, die zur Zeit dieser Kämpfe zufällig grade vorüberfuhren, schwammen sie in der I Todesangst an sie heran, um, wenn es einmal sein müsse, immer noch lieber dort auf den Schiffen als unter den Händen der verhaßten amphilochischen Barbaren zu sterben. So waren denn die Amprakier gründlich geschlagen, und nur wenigen von dem großen Heere gelang es, sich in die Stadt zu retten. Die^Akarnanier aber nahmen den Toten die Rüstungen ab, errichteten ein Siegeszeichen und gingen dann nach Argos zurück.