Book 4
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Durch diese ermunternden Worte deS DemostheneS wuchs den Athenern noch der Muth, und sie stiegen hinab und stellten sich dicht am Meer auf. Die Lak«dämonier erhoben sich nun auch und griffen zu Lande mit dem Heere und zugleich auch nnt den Schiffen die Verschanzung an. Der Schiffe waren aber dreiundvierzig, und es führte sie zum Angriff als Befehlshaber ThrasymelidaS, deS Kratesikles Sohn, ein Spartiate; und er griff da an, wo DemostheneS erwaitete. Die Athener nun wehrten ans beiden Seiten ab, nach dem Lande hin, wie nach dem Meere. Jene aber theilten ihre Schiffe in kleine Geschwader, weil es nicht möglich war, mit einer größeren Zahl zu landen; und abtheilnngSweise ausruhend, versuchten sie die Anfahrt, indem sie allen Eifer aufboten und auch einander ermuthigten, ob 425 v Chr. sie den Feind nicht zurückwerfen und die Festung nehmen könnten. Aus Allen aber leuchtete hervor Brasidas. Denn da er einen Dreiruderer befehligte und sah, wie schwer zugänglich der Platz sei, und daß die Schiffsführer und die Steuerleute, auch wo es möglich schien, anzulanden, doch zauderten und verhüten wollten, daß ihre Schiffe scheiterten, so rief er ihnen zu, es wäre unvernünftig, die Stücke Holz zu schonen und darüber den Feind gewähren zu lassen, der in ihrem eigenen Lande sich eine Festung gebaut habe, — und er hieß sie, die Landung zu erzwingen und lieber die eigenen Schiffe zerbrechen zu lassen, und auch die Bundesgenossen forderte er auf, sie sollten sich nicht bedenken, in der jetzigen Gefahr den Lakedämoniern für so große Wohlthaten ihre Schiffe zu opfern, sondern sie nur auflaufen lassen und aus alle Weise die Landung erzwingen, den Feind und seine Vershcanzung zu bewältigen.