Book 4
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Als Brasidas aus Makedonien nach Torone zurückkam, fand er die Athener schon im Besitz von Mende, und da er sich augenblicklich für zu schwach hielt, nach Pallene überzusetzen und es ihnen wieder zu entreißen, blieb er ruhig in Torone und suchte es zu halten. Zur Zeit der Kämpfe in Lynkos waren nämlich die Athener mit fünfzig Schiffen, die sie gleich ausgerüstet hatten, darunter zehn auS Chios, tausend athenischen Hopliten, sechshundert Bogenschützen, tausend thrakischen Söld nern und einer Anzahl Peltasten aus den dortigen Bundesstädten unter Nikias, Nikeratos' Sohn, und Nikostratos, Diitrephes' Sohn, nach Mende und Skione unter Segel gegangen. Nach dem sie mit der Flotte von Potidäa abgefahren, landeten sie beim Poseidontempel und setzten sich gegen Mende in Marsch. Die Einwohner aber hatten mit dreihundert zu ihnen gestoßenen Skionern und den peloponnesischen Hilfstruppen, im ganzen siebenhundert Hopliten, unter ihrem Anführer Polydamas auf einer Höhe außerhalb der Stadt eine feste Stellung genommen. Nikias versuchte nun mit hundertzwanzig Leichtbewaffneten aus Methone, sechzig ausgewählten athenischen Hopliten und sämtlichen Bogenschützen die Höhe auf einem schmalen Pfade zu gewinnen, konnte aber nichts ausrichten und wurde dabei selbst verwundet. Auch Nikostratos, der mit dem ganzen übrigen Heere auf einem anderen, weiteren Wege gegen die schwierige Höhe vorging, kam dabei arg ins Gedränge, und es fehlte wenig, so hätte das ganze athenische Heer hier eine Nieder- läge erlebt. Da die Mender und ihre Verbündeten ihre Stellung behauptet hatten, zogen sich die Athener für den Tag zurück und schlugen ein Lager auf, und auch die Mender gingen, als es Nacht geworden, wieder in die Stadt.