Book 4
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Die Einwohner und die Peloponnesier waren schon vor her ausgerückt und hatten eine starke Stellung auf einer Höhe vor der Stadt eingenommen, die der Feind erst nehmen mußte, wenn er die Stadt abmauern wollte. Die Athener erstürmten sie aber und vertrieben die Gegner von dort mit der blanken Waffe. Nachdem sie ein Siegeszeichen errichtet, bezogen sie ein Lager und machten Anstalt, die Stadt mit einer Mauer einzuschließen. Bald nachher, als sie schon an der Arbeit waren, trafen auch die in Mende auf der Burg belagerten Peloponnesier, die sich bei Nacht am Strande durch die feind lichen Linien durchgeschlagen hatten, vor Skione ein und ge langten durch das athenische Heer meist glücklich in die Stadt.
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Während man noch mit der Einschließung von Skione beschäftigt war, sandte Perdikkas einen Herold an die athenischen Feldherren und schloß aus Haß, den er seit dem Rückzüge aus Lynkos gegen Brasidas hegte, einen Vertrag mit den Athenern, mit denen er sogleich Verhandlungen angeknüpft hatte. Grade damals nämlich war der Lakedämonier Jschagoras zu Lande mit einem Heere zu Brasidas unterwegs. Perdikkas aber, von dem Nikias nach Abschluß des Vertrags Beweise seiner aufrichtigen Gesinnung gegen die Athener verlangt hatte, und der auch seinerseits die Peloponnesier sich nicht mehr ins Land kommen lassen wollte, bewog seine Freunde in Thessalien, wo er immer Beziehungen mit den ersten Familien unterhielt, ihn mit seinem Heere nicht durchzulassen, so daß er gar nicht ver . suchte, damit durch Thessalien zu ziehen. Indessen kamen JschagoraS, Ameinias und Aristeus selbst aber doch bei Brasidas an, um sich im Auftrage der Lakedämonier die Sache an Ort und Stelle anzusehen. Ganz gegen die sonstige Gepflogenheit brachten sie einige junge Herren aus Sparta mit, um sie als Vögte in den Städten einzusetzen, damit diese nicht dem ersten besten in die Hände fielen, auch setzten sie Klearidas, Kteony moS' Sohn, in Amphipolis und Pasitalidas, Hegesandros' Sohn, in Torone als solche ein. *