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Ἱστορίαι Thucydides

Book 4

125 Als sie nun hierüber nickt einig werden konnten, wurde gemeldet, daß auch die Illyiier den PerdikkaS verrathen und sich mit Arrhibäos vereinigt hätten, und nun hielten eS beide für daS Beste, den Rückzug anzutreten, weil sie jene als streitbare Manner fürchteten; doch wann man aufbrechen sollte, wurde ihrer Uneinigkeit wegen nicht ausgemacht, und als die Nackt einbrach, überfiel die Makedonier und die große Menge der Barbaren ein plötzlicher Schrecken, — wie es ja oft bei großen Heeren zu geschehen vflegt, daß sie ohne greifbaren Grund in panischen Schrecken gerathen — und im Glauben, daß ihrer eine vielfach größere Zahl heranziehe, als wirklich gekommen waren, und daß sie jeden Augenblick über sie herfallen würden, suchten sie auf der Stelle das Weite und eilten der Heimatd zu; und so wurde auch Peidikkasder Anfangs davon Nichts merkte, als er dann erfuhr, waS vorging, genöthigt noch früher abzuziehen, als er den Brasidas sprechen knurrte, denn beide Lager waren durch einen weiten Zwischenraum getrennt. Als Brasidas dann mit Tagesanbruch die Makedonier schon vorausgeeilt sah, und daß die Jllyrier und Arrhibäos sich zum Angriff anschickten, zog auch er seine Schwerbewaffneten in eine viereckige Ausstellung zusammen, nahm den leichten Haufen in die Mitte und gedachte so seinen Rückzug fortzusetzen. Um zur Abwehr auszufallen, wenn die Feinde wo angreifen sollten, bestimmte er die Jüngsten, und er selbst mit dreihundert Mann ausgewählter Truppen wollte als der hinterste aus dem Rückzug den vordersten Feinden, wenn sie angreifen würden. Widerstand leisten und sie-zurückweisen. Und bevor noch die Feinde sich in der Nähe zeigten, sprach er seinen Soldaten mit solchen Worten Zuversicht ein:

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