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Ἱστορίαι Thucydides

Book 4

135 Zu Ende desselben Winters und schon gegen Frühlings- 423 v. Chr. ansang machte Brasidas auch einen Versuch auf Potidäa Er näherte, sich nämlich der Mauer und legte eine Leiter an, was soweit unbemerkt blieb; denn wahrend die Glocke umgetragen wurde 69), und ehe der Soldat, der sie weiter zu geben hatte, wieder zurück kam, war bei dem leeren Posten die Leiter angelegt worden. Da man sie aber dann sogleich bemerkte, noch bevor sie die Mauer erstiegen hatten, führte er sein Heer alsbald in Eile zurück und wartete nicht, bis es Tag geworden. So ging der Winter zu Ende und mit ihm das neunte Jahr des Krieges, den Thukydideö beschrieben hat. politischen Zwecken siegte über die Gelegenheitkbündlerei sonst tapferer und sreiheitliebender Kantone. Der peloponnesische Bund mit Sparta an der Spitze wurde wieder herze» stellt, und Tegea hielt seitdem wieder treu zu den Lakedämoniern. Ihre LandschastSgenossen aber, die Mantineer, blieben bei ihrer alten Neigung eS mit Nrgoe zu halten, welches sich ununterbrochen in Träumen von Wiederherstellung seiner alten Macht und Rache an den Spartanern wiegte und immer Bundesgenossen anzulocken thätig war. Diese Verschiedenheit der polnischen Neigung, beider «rkadischen Städte führte jetzt, im neunten Jahr dieses Kriege?, zu einem blutigen Kampfe. 59) Um die Wachen munter zu halten, wurde eine Glocke herumgetragen, wohl nicht von einer Runde, sondern, wie diese Stelle zeigt, von einem Posten zum andern. (Kr.) So blieb immer derjenige Posten, dessen Inhaber die Glocke weiterzutragen hatte, sür einige Zeit leer, welchen Umstand Brasidas hier benutzte.
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