Book 4
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„Wenn jemals, so ist es jetzt für uns beide an der Zeit, uns zu vertragen, bevor noch irgendein unwiederbringliches Er eignis dazwischenkommt, das uns notwendig für immer nicht nur zu Feinden eurer Stadt, sondern auch zu euren persön lichen Feinden machen, euch aber der Vorteile berauben würde, die wir euch jetzt anbieten. Ehe es dazu kommt, laßt uns unseren Streit begraben, solange es euch zum Ruhm gereicht und euch unsere Freundschaft einträgt, wir aber ohne allzu schwere Opfer einen Schimpf damit abwenden können, um von nun an nicht nur selbst miteinander in Frieden zu leben, sondern auch den Leiden der übrigen Griechen ein Ende zu machen. Die aber würden das grade jetzt als euer Verdienst ansehen: denn sie sind in den Krieg geraten, ohne recht zu wissen, wer von uns beiden ihn eigentlich angefangen hat, und wenn er jetzt, wo das wesentlich von euch abhängt, bei gelegt wird, so werden sie es euch Dank wissen. Ihr habt es also in der Hand, wenn ihr so beschließt, euch nicht durch Zwang, sondern durch Wohlwollen die dauernde Freundschaft der Lakedämonier zu sichern, die sie euch selbst antragen. Denkt auch an die Vorteile, die wir unzweifelhaft beide davon haben würden; denn wenn wir beiden einig sind, hat ja das übrige Griechenland nichts weiter zu bedeuten und muß nach unserer Pfeife tanzen."