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Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Book 4

29 Nachdem Kleon in der Versammlung alles abgemacht hatte, von den Athenern zum Oberbefehlshaber erwählt und ihm auf seinen Wunsch einer der Feldherren in Pylos, und zwar Demotshenes, beigeordnet worden war, machte er sich unverzüglich zur Abfahrt bereit. Demosthenes hatte er sich ausgebeten, weil er gehört, daß dieser auch selbst schon den Plan zu einer Landung auf der Insel gemacht habe. Seine Soldaten nämlich, eng eingepfercht wie sie waren und fast schlimmer dran wie die von ihnen belagerten Feinde, verlangten dringend, daß etwas gegen die Insel unternommen würde, und auch ihn hatte ein auf ihr entstandener Brand dazu er­ mutigt, während er sich bis dahin davor gefürchtet hatte. Denn darin, daß sie fast ganz mit Wald bedeckt und, weil von jeher unbewohnt, völlig unwegsam war, erblickte er einen Vorteil für die Feinde, die auch einer auf der Insel gelandeten größeren Truppenzahl durch Angriffe aus dem Hinterhalt ge­ fährlich werden könnten. Während die Athener des Waldes wegen Fehler und Stellungen der Feinde nicht so übersehen könnten, würden diese jeden Mißgriff ihres Heeres sofort be­ merken und es, da sie den Angriff hätten, überall nach Be­ lieben unvermutet überfallen können. Und wiederum, wenn er sich gezwungen sähe, sich auf ein Waldgefecht einzulassen, so würde die mit der Hrtlichkeit bekannte Minderheit auch der damit nicht vertrauten größeren Menge überlegen sein und sein Heer trotz seiner Stärke aufgerieben werden, da man nicht sehen könne, wo ein Nachschub nötig sei.

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