Book 4
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Nach dem unglücklichen Ausgange des ätolischen Feldzugs, welcher gutenteils grade durch die Wälder dort verursacht worden war, lagen ihm solche Betrachtungen besonders nahe. Nun aber waren seine Soldaten, weil sie sonst nicht Platz genug hatten, genötigt gewesen, am Rande der Insel zu landen und dort unter Aufstellung von Vorposten abzukochen. Dabei hatte einer aus Versehen eine kleine Stelle im Holze in Brand gesteckt, und als sich darauf ein Wind aufgemacht, war, ehe man sich dessen versah, fast der ganze Wald abgebrannt. Jetzt also konnte er die Lakedämonier besser beobachten und sich überzeugen, daß sich weit mehr auf der Insel befanden, als seiner Meinung nach vorher dort mit Lebensmitteln versorgt waren, und daß es sich für die Athener schon der Mühe lohnen werde, nachdem die Insel zugänglicher geworden, etwas Ernst liches gegen sie zu unternehmen. Er richtete sich deshalb auf einen Angriff ein, zu dem er von den Bundesgenossen in der Nähe Verstärkungen an sich zog und alle sonst nötigen Vor bereitungen traf. Kleon, der ihn schon im voraus durch einen Boten benachrichtigt hatte, daß er mit den von ihm verlangten Verstärkungen unterwegs sei, kam nun auch bei Pylos an. Gleich nach ihrer Vereinigung sandten sie zunächst einen Herold ins feindliche Lager am Festlande mit der Aufforderung, die Leute auf der Insel anzuweisen, die Waffen zu strecken und sich ohne neues Blutvergießen zu ergeben, welchenfalls sie bis zu weiterer Übereinkunft in anständiger Haft gehalten werden sollten.