Book 4
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Als er nun Alles Nöthige in der Volksversammlung bereinigt und die Athener ihm durch Abstimmung den Seezug übertragen hatten, gesellte er sich noch einen der Feldherrn bei Pylos, den Demotshenes, zu und segelte dann schnell ab. Den Demosthenes hatte er sich aber deßhalb an die Seite genommen, weil er unterdessen erfahren, daß dieser die Landung aus der Insel schon im Plan entworfen habe. Seine Soldaten nämlich, in Folge des Mangels am Platze, und eher selbst belagert, als belagernd, wünschten einen Handstreich zu wagen. Dazu vermehrte seine Vortheile der Umstand, daß die Insel in Brand gerieth. Anfangs nämlich, weil die Insel durchaus bewaldet und als ein von jeher unbewohnter Platz auch ganz unwegsam war, fürchtete er sich und war der Meinung, daß diese Umstände eher den Feinden zu Statten kämen; denn diese 16) Aenos. Kolonie von LeSdoS. an der Mündung des HebroS in Thrakien. 17) Aristophanes läßt den Chor der athenischen Ritter singen: Tag der Freude, des Jubels für Alle, die hier versammelt sind. Alle, die erst noch kommen, wenn Kleon fällt, der Verhaßte. 425 v. Chr. könnten einem zahlreichen Landungsheere durch Anfälle aus dem Hinterhalt großen Schaden thun, weil die Schwächen und die Rüstung der Feinde deS Waldes wegen ihm selbst nicht so sichtbar seien, während hingegen alle Fehler seines eigenen Heeres jenen offenkundig waren, so daß sie dasselbe unvermuthet überfallen könnten, an welchem Punkte sie nur wollten, denn der Angriff stünde ja bei ihnen. Wenn er aber hinwieder genöthigt würde, in der dichtverwahcsenen Gegend handgemein zu werden, so dachte er, sei auch eine Minderzahl, kundig der Ortsgelegenheit, im Vortheil vor einer unkundigen Uebermacht, und es könne auch sein eigenes Heer trotz der großen Zahl aufgerieben werden, ohne daß er es merke, weil keine Umschau möglich war, an welchen Punkten Hülfe nöthig sei.