Book 4
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So beschossen sie sich einander eine Zeitlang von weitem. AlS aber die Lakedämonier gegen die Angriffe der Leichten nicht mehr so kräftig vorstoßen konnten und diese sahen, wie die Widerstandskraft der Gegner nachließ und sie selbst ihnen an Zahl so vielfach überlegen waren, wurden sie um so ver wegener. Auch hatten sie sich schon mehr an den Anblick der Feinde gewöhnt, so daß sie ihnen nicht mehr so furchtbar vorkamen. Waren sie ihnen gegenüber doch weit besser ge fahren, als sie erwartet hatten. Während ihnen noch bei der Landung bei dem Gedanken, gegen Lakedämonier fechten zu müssen, angst und bange geworden war, fühlten sie sich ihnen jetzt überlegen und drangen mit lautem Geschrei haufenweise auf sie ein, um sie, wie es ihnen grade zur Hand war, mit einem Hagel von Steinen, Pfeilen und Wurfspeeren zu über schütten. DaS wilde Geschrei, womit der Angriff erfolgte, setzte die eineS solchen Kampfes ungewohnten Gegner in Schrecken, die Asche des eben niedergebrannten Waldes wirbelte in Staubwolken empor, und vor Staub und massenhaft ge schleuderten Steinen und Geschossen sah man die Hand vor Augen nicht. So hatten die Lakedämonier einen schweren Stand. Ihre Filzpanzer schützten sie nicht vor den Pfeilen, und die Wurfspieße, von denen sie getroffen wurden, brachen darin ab. Sie wußten nicht mehr, was sie anfangen sollten, da ihnen jede Fernsicht abgeschnitten war und sie vor lautem Geschrei der Feinde die eigenen Befehle nicht hören konnten. Überall von Gefahren umringt, hatten sie keine Hoffnung mehr, auch bei der größten Tapferkeit mit dem Leben davon zukommen.