Book 4
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Als nun jene dieß hörten, senkten die Meisten ihre Schilde und hoben die Hände in die Höhe, zum Zeichen, daß sie annähmen, was der Herold ausgerufen. Nun ruhten die Waffen, und es traten zu einer Unterredung zusammen Kleon und Demosthenes und von jener Seite Styphon, Sohn des Pharax; denn von den früheren An- 425 V. Chr. führern war der erste. Namens Epitadas, gefallen, und der Hippa-, gret ^), der zum Ersatzmann gewählt war, lag für todt gehalten unter den Gebliebenen, obgleich er noch lebte, und als dritter war nach dem Gesetze eben jener gewählt worden, um das Kommando zu übernehmen, wenn den Andern etwas Menschliches zustieße. Styphon nun und die Seinigen sagten, sie wollten durch den Herold bei den Lakedämoniern aus dem Festland fragen lassen, was sie thun sollten. Und jene nun sandten zwar selbst keinen Herold ab, sondern die Athener riefen solche vom Festland, und nachdem zwei oder drei Mal hinüber und herüber gefragt worden war, brachte der Mann, welcher zuletzt von den Lakedämoniern auf dem Festland herüber kam, den Entscheid, sie sollten für sich selbst einen Entschluß fassen, aber ihre Ehre dabei wahren. Diese beriethen sich also unter einander und übergaben dann ihre Waffen und sich selbst. Denselben Tag noch und die folgende Nacht hielten die Athener sie in Gewahrsam, Tags daraus aber errichteten sie ein Siegeszeichen aus der Insel, bereiteten Alles zur Rückfahrt vor und vertheilten die Gefangenen zur Verwahrung an die Schiffskapitäne; die Lakedämonier aber schickten einen Herold um ihre Todten und holten sie dann ab.
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Es fielen aber aus der Insel und lebendig gefangen wurden so viele: vierhundertundzwauzig Schwerbewaffnete im Ganzen waren hinüber gebracht worden; von diesen wurden lebend weggebracht dreihundert weniger acht, die Uebrigen waren gefallen. Unter den Ueberlebenden waren aber gegen hundertundzwanzig Spartiaten^). Von den Athenern waren nur Wenige gefallen; denn zu einer eigentlichen Schlackt war es nicht gekommen.