Book 4
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Gleich zu Anfang des folgenden Sommers bei Neumond trat eine Sonnenfinsternis und noch im ersten Drittel des-I selben Monats ein Erdbeben ein. Die Flüchtlinge aus Mytilene und anderen lesbischen Orten, welche zumeist vom Festlande aus ihr Wesen trieben und eine Anzahl Söldner teils im Peloponnes, teils in der dortigen Gegend geworben hatten, eroberten Rhoiteion; indes taten sie dort niemand was zu leide und gaben es gegen Zahlung von zweitausend phokäischen Stateren wieder heraus. Darauf rückten sie vor Antandros, das ihnen durch Verrat in die Hände fiel. Sie hatten es nämlich darauf abgesehen, alle die früher unter mytilenischer, jetzt unter athenischer Herrschaft stehenden sogenannten aktäischen Städte, namentlich aber Antandros, zu befreien und dieses zu ihrem Waffenplatz zu machen; denn von dort aus, wo sich bei der Nähe des Jda und dem Überfluß an Holz und sonstigem Bedarf vortreffliche Gelegenheit bot, Schiffe zu bauen, glaubten sie, werde es ihnen ein leichtes sein, daS nahe Lesbos zu brandschatzen und sich der äolischen Städte auf dem Festlande zu bemächtigen. Das die Pläne, mit denen sie sich trugen.