Book 4
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Als Demosthenes sah, daß die Lakedämonier ihn zugleich mit der Flotte und von der Landseite angreifen wollten, traf auch er seine Maßregeln. Die drei Trieren, die er von den ihm gelassenen Schiffen noch hatte, ließ er auf den Strand dicht unter die Mauer ziehen und mit Palisaden umgeben. Die Mannschaft nahm er ans Land und bewaffnete sie mit Schilden, die freilich elend genug und meist nur aus Weiden geflecht waren. Denn in dem abgelegenen Erdenwinkel waren keine Schilde zu haben, und auch diese hatte er nur durch ein eben angekommenes messenisches Piratenschiff, einen schnellen Dreißigruderer, erhalten. Gegen vierzig messenische Hopliten, die mit an Bord gewesen waren, stellte er in seine Mannschaft ein. Den größten Teil seiner Leute, mit oder ohne Rüstung, verteilte er auf die festesten und haltbarsten Stellen des Platzes auf der Landseite mit dem Befehl, das feindliche Fußvolk ab zuschlagen, wenn es angreifen sollte. Er selbst aber wählte sich auS seiner ganzen Mannschaft sechzig Hopliten und eine Anzahl Bogenschützen aus und stellte sich mit ihnen außerhalb der Mauer am Strande auf, wo der Feind seiner Ansicht nach am ersten eine Landung versuchen würde. Zwar siel das Ge lände hier steil und felsig nach der See ab, aber die Mauer war an dieser Stelle am schwächsten, was den Feind wahr scheinlich grade hier zu einem Angriff verlocken konnte. Die Athener hatten es nämlich nicht für nötig gehalten, die Mauer an dieser Stelle stärker zu machen, weil sie es bei ihrer Über macht zur See für völlig ausgeschlossen hielten, daß der Feind hier eine Landung erzwingen und der Platz von da genommen i werden könnte. Um eine solche Landung zu verhindern, stellte er sich also hier am Strande mit seinen Hopliten auf und redete sie also an: