Book 4
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So Brasidas. Die Akanthier aber entschieden sich nach vielem Für- und Widerreden, teils unter dem Eindruck seiner Worte, teils aus Furcht für ihre Ernte, in geheimer Abstimmung mit großer Mehrheit für den Abfall von den Athenern. So ließen sie ihn denn mit seinem Heere ein, nachdem sie ihn auf die bei seiner Aussendung von der lakedämonischen Regierung geleisteten Eide auch selbst noch ausdrücklich verpflichtet hatten, wonah cden Bundesgenossen, die er gewinnen würde, ihre Un abhängigkeit belassen werden sollte. Bald nachher fiel auch Stageiros, eine Kolonie von Andros, von den Athenern ab. Das waren die Ereignisse dieses Sommers.
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Gleich im Beginn des folgenden Winters, wo die böo tischen Pläne der athenischen Feldherren Hippokrates und Demotshenes ins Werk gesetzt werden sollten, hätte Demotshenes mit der Flotte bei Siphai und Hippokrates bei Delion eintreffen müssen. Infolge eines Mißverständnisses über den Tag, an welchem beide aufbrechen sollten, war jedoch Demosthenes mit seiner Flotte mit Akarnaniern und zahlreichen Bundesgenossen jener Gegend an Bord nach Siphai in See gegangen, hatte hier aber nichts ausgerichtet, da sein Plan von NikomachoS, einem Phokier aus Phanoteus, den Lakedämoniern und von diesen den Böotiern gesteckt war. Die Böotier hatten auch alle gleich zu den Waffen gegriffen, und da Hippokrates ihnen im Lande noch nichts zu schaffen machte, sowohl Siphai wie Chaironeia rechtzeitig besetzt. Als ihre Landsleute, welche die Sache betrieben, einsahen, daß sie mißlungen, gaben sie ihre Pläne auf, und von Verfassungsänderungen war weiter keine Rede.