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Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Book 5

29 Zuerst traten zu ihnen die Mantineer^) und deren Bundesgenossen, ans Furcht vor den Lakedämoniern; denn die Mantineer batten sich noch während des Krieges gegen die Athener einen Theil Arkadiens unterworfen, und sie dachten nun, die Lakedämonier würden sie nicht ruhig darüber herrshcen lassen, wenn sie nur erst selbst Muße fänden. Es war ihnen deßhalb erwünscht, sich an Argos anschließen zu können; denn sie hielten dieß für einen mächtigen Staat, der mit den Lakedämoniern von jeher in Feindschaft gelebt habe und wie sie selbst eine demokratische Verfassung besitze. Als die Mantineer abgefallen waren, begann auch im übrigen Peloponnes das 28) Vergl. IV, 134. Anm. Gerede, daß man es ihnen nachthun müsse; denn man glaubte, jene 421l v. Chr. wüßten etwas mehr und seien darum abgefallen. Dann waren sie auch aus die Lakedämonier erbittert, sowohl aus andern Ursachen als auch weil es in dem Attischen Vertrage hieß, es solle dem Eid nicht schaden, wenn beide Staaten, die Lakedämonier und Athener, an dem Vertrage nach beiderseitigem Gutdünken etwas zu- oder abthun wollten. Diese Bestimmung machte im Peloponnes viel böses Blut und erregte den Verdacht, die Lakedämonier möchten in Verbindung mit den Athenern sie unterjochen wollen; denn es wäre gerecht gewesen, daß die Erlaubniß zu Abänderungen auf alle Bundesgenossen ausgedehnt worden wäre. Deßhalb also schwebten die Meisten in Furcht und waren geneigt, sowohl mit den Argivern als auch unter einander einen Waffenbund zu schließen.

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