Book 5
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Die Argiver nun auf diese Meldung hin, und als sie auch erfuhren, daß jenes Bündniß mit den Böotern durchaus nicht im Einvernehmen mit den Athenern zu Stande gekommen, sondern daß vielmehr eine große Spannung mit den Lakedämoniern eingetreten sei, nahmen gar keine Rücksicht auf ihre Gesandten in Lakedäyion, welche dort>.eines Vertrages wegen unterhandelten, und richteten ihr Augenmerk wieder mehr auf die Athener, deren Staat von jeher mit ihnen befreundet gewesen und, wie ihr eigener, demokratisch regiert sei, auch eine große Seemacht besitze und deßhalb, wie sie glaubten, mit den Waffen für sie. einstehen werde, falls sie in einen Krieg verwickelt stigte. Weder PerikleS noch SvkrateS konnten großen Einfluß aus ihn gewinnen. und er ^wurde zum sophistischen Demagogen. Wie schon aus dem Todesjahr seines Vaters hervorgeht, war er jetzt gegen dreißig Jahre alt. Sein erstes Einwirken aus Abfassung eines VvlkSdeschlusses sand wohl statt, als die Tribute der Bundesgenossen erhöht wurden, Hor Olymp. 89, 3 (422 v. Chr) .AIS gereifter Demagog und mit voller Geltung trat er (jetzt) im zwölften Jahre des Krieges auf.' (Wachsmuth.) würden. Sie schickten also sogleich Gesandte an die Athener eines 420 v. Chr. Waffenbundes wegen, und auch von den Eleern und Mantineern« gingen Abgeordnete mit. Es kam aber auch von den Lakedämoniern in aller Eile eine Gesandtschaft, und zwar Männer, die in Athen beliebt zu sein schienen, Philocharidas nämlich und Leon und Endlos. Jene fürchteten nämlich, die Athener möchten in ihrem Unwillen ein Bündniß mit den Argivern abschließen, zugleich aber wollten sie auch Pylos für Panakton verlangen und sich wegen des Bündnisses mit den Böotern entschuldigen, daß sie es nicht zum Schaden Athens abgeschlossen hätten.