Book 5
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Die Argeier, die schon länger und vollends, als die Lake dämonier, um sich mit den anderen zu vereinigen, nach Phlius zogen, von deren kriegerischen Absichten überzeugt waren, er schienen nun auch ihrerseits im Felde, und die Mantineer mit ihren Verbündeten, sowie dreitausend Hopliten aus Elis schlossen sich ihnen an. Im Vormarsch trafen sie die Lake dämonier bei Methydrion in Arkadien, wo beide Heere eine Anhöhe besetzten. Aber während die Argeier Anstalt machten, den Lakedämoniern noch vor deren Vereinigung mit ihren Bundesgenossen eine Schlacht zu liefern, brach König Agis bei Nacht in aller Stille mit dem Heere auf, um sich mit ihnen bei Phlius zu vereinigen. Als die Argeier das merkten, zogen auch sie bei Tagesanbruch ab, zuerst nach Argos, dann aber auf die Straße nach Nemea, auf der die Lakedämonier mit ihren Verbündeten ihrer Meinung nach Herabkommen würden. Agis aber wählte wider Erwarten diesen Weg nicht, sondern zog mit den Lakedämoniern, Arkadiern und Epidauriern, denen er dazu Befehl erteilte, auf einem anderen beschwerlichen Wege in die Ebene von Argos hinunter, während die Korinther, Pellener und Phliasier den graden Weg dahin einschlugen. Die Böotier, Megarer und Sikyoner aber waren angewiesen, die Straße nach Nemea hinabzuziehen, auf der die Argeier sich befanden, und ihnen, falls sie sich von dort gegen die Lake dämonier in der Ebene wenden würden, mit der Reiterei auf den Fersen zu bleiben. So gegliedert rückte er in die Ebene ein und verheerte Salinthos und andere Orte.