Book 5
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In demselben Sommer kam eS auch zum Kampfe zwischen den Epidauriern und den Argivern, angeblich wegen des Opfers für 44) Vergl. B. Ill, 92. II. den Pythischen Apollo, welches den Epidauriern für die Benützung 419 v. Chr. von Weidegeländen oblag, das sie aber nicht abgeführt hatten. Es l haben nämlich die Argiver das meiste Recht an den betreffenden Tempelz aber auch ohne diesen Vorwand hätte es wohl dem Alkibiades und den Argivern vortheilhaft geshcienen, Epidauros wo möglich an sich zu ziehen, einmal um die Korinther zwingen zu können, sich ruhig zu verhalten, und dann weil sie glaubten, daß es in diesem Falle den Athenern möglich wäre, von Aegina aus auf kürzerem Wege Zuzug zu leisten als mit Umschiffung des Skylläischen Vorgebirges. Indessen rüsteten sich die Argiver, in ihrem eigenen Namen zur Eintreibunq des Opfers in Epidauros einzufallen.
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Um dieselbe Zeit zogen aber auch die Laledämomer mit gesammter Macht zu Felde gegen Leuktra, das an der Gränze gegen das Lykäon zu liegt. Ihr König Agis, des Archidamos Sohn, führte sie an. Es wußte aber Keiner, wohin der Zug gehe, — auch die Städte nicht, welche Zuzug geleistet hatten. Da ihnen aber das Opfer an der Gränze nicht glücklich ausfiel, so zogen sie wieder nach Hause und sagten den Bundesgenossen an, sie sollten sich nach dem kommenden Monat, — dem Karneios nämlich, der bei den Donern ein heiliger Mond ist, — zu einem Feldzug bereit halten. Nach dem Rückzüge jener aber zogen die Argiver noch am vierten Tage vor dem Beginn des Karneios aus, rückten diesen Tag über vor und verwüsteten dann die ganze Zeit durch das Epidaurische Gebiet durch ununterbrochene Einfälle. Die Epidaurier riefen nun ihre Bundesgenossen zu Hülfe, allein die Einen schützten den (heiligen) Monat vor, und die Andern rückten zwar bis an die'Epidaurische Gränze/ verhielten sich dann aber unthätig^' ' '' ' 'i ' ^ .