Book 5
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Im folgenden Winter, gleich zu dessen Anfang, unternahmen die Lakedämonier einen Heereszug, und als sie nach Tegea gekommen waren, ließen sie Friedensvorschläge an die Argiver abgehen. Schon früher nämlich zählten sie befreundete Männer in Argos, welche damit umgingen, die demokratische Verfassung zu stürzen, und seit die Schlacht vorgefallen, konnten sie das Volk um so leichter zu einem Vergleiche-bereden. - Ihr Plan war, zuerst einen Waffenstillstand mit den Lakedämoniern abzuschließen und danach ein Waffenbündniß/und dann wäre es an der Zeit, der Volkspartei zu Leibe zu' gehen. Es kam nun nach Argos der Staatsgastfreund der Argiver, Lichas/ des Arkesilaos Sohn, mit zweierlei Vorschlägen von Seiten der Lakedämonier, einem für den Fall, daß sie weiter noch Krieg führen, und dem andern, wenn sie Frieden wollten. Und obgleich nun Viel dagegen geredet wurde, — es war nämlich auch Alkibiades anwesend—, so wagten die Männer, welche im Sinne der Lakedämonier wirkten, sich doch schon offen heraus und überredeten die Argiver, den Friedensvorschlag anzunehmen. ^ Es lautete derselbe aber also:
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- „Unter diesen Bedingungen beschließt die Volksversamm-' lung der Lakedämonier Frieden'zu machen mit.denIrgivern."
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„Sie sollen den Orchomeniern ihre Kinder und den Mäna-' 54«) Kinder, vielleicht auch Sklaven.' Die Männer in Mantinea sind die' von Orchomenvs nach Mantinea gebrachten Geißeln der Arkadier- Vergl. V, St. Der Mänalier geschieht sonst nicht Erwähnung. 418 v. Chr. liern die Männer zurückgeben, und auch den Lakedämoniern die Männer, die in Mantinea sind. Und von Epidauros sollen sie abziehen und die Verschanzung niederreißen."
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„Wenn aber die Athener von Epidauros nicht weichen wollen, so sollen sie der Argiver.und der Lakedämonier und der Lakedämonischen Bundesgenossen-und der-Argivischen Bundesgenossen Feinde sein."
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„Wenn die Lakedämonier einen Mann in Händen-haben, so sollen sie ihn herausgeben, einer Stadt wie der andern."