Book 5
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Hierauf verließen die Athener die Sitzung. Die Metier aber, jetzt unter sich, beschlossen in dem Sinne, wie sie sich schon vorher ausgesprochen hatten, und gaben ihnen folgende Antwort: „Wir stehen noch jetzt nickt anders wie vorher, Athener, und können die Unabhängigkeit unseres seit sieben hundert Jahren bestehenden Gemeinwesens nicht im Hand umdrehen aufgeben, werden vielmehr im Vertrauen auf die Gottheit, die uns bisher in Schutz genommen hat, und auf menschliche Hilfe, namentlich von seiten der Lakedämonier, unser Heil versuchen. Wir bieten euch Frieden und Freund schaft an, wünschen aber im Kriege neutral zu bleiben und fordern euch hiermit auf, nach Abschluß eines uns beiden an nehmbaren Vertrags unser Land zu verlassen."
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Das war die Antwort der Melier. Die Athener aber sahen damit die Verhandlungen als abgebrochen an und er widerten ihnen: „Nach diesem Beschluß seid ihr unseres Er achtens doch die einzigen, denen ein Sperling in der Hand nicht lieber wäre als die Taube auf dem Dache. Ihr meint, eben alles, was ihr euch wünscht, wäre auch nur gleich da. So gewiß ihr euer Glück und eure Hoffnungen auf die Lake dämonier setzt, so gewiß werdet ihr die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben."
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Hierauf kehrten die Gesandten der Athener ins Lager zurück. Da die Melier sich auf nichts einlassen wollten, er öffneten die athenischen Feldherren nun sogleich die Feind seligkeiten und schlossen ihre Stadt ringsum mit einer Mauer ein, woran sie die Arbeit nach Städten verteilten. Später fuhren die Athener mit dem größten Teile ihres Heeres wieder ab, ließen aber eine aus Bürgern und Bundesgenossen be stehende Besatzung zurück, um die Stadt von der Land- und Seeseite zu bewachen, welche dort blieb und die Belagerung fortsetzte.