Book 6
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Danach stellten die Athener ein Siegeszeichen auf und gaben den Syrakusanern unter dem Schutze eines Vertrags ihre Todten heraus, wofür sie die Leichen des Lamachos und der mit ihm Gefallenen erhielten. Da jetzt ihre ganze Macht versammelt war, die Flotte sowohl, wie das Landheer, so schlossen sie, von Epipolä und dem Felsabhang angefangen, bis an'S Meer hinab die Syrakusaner mit einer doppelten Mauer ein. Die Bedürfnisse wurden dem Heer von allen Gegenden Italiens zugeführt. ES traten aber auch von den Sikulern Viele als Bundesgenossen zu den Athenern über, welche sich früher abwartend verhalten hatten, und aus Tyrfenien 414 v. Chr. kamen drei Fünfzigruderer..Auch im Uebrigen.ging ihnen Alles so von Statten, daß sie die besten Hoffnungen fassen konnten. Die Syrakusaner ihrerseits glaubten ebenfalls nicht mehr/aus diesem Kriege siegreich hervorzugehen, da ihnen bis jetzt auch keine Hilfe aus dem Peloponnes gekommen war, und sowohl unter ihnen selbst, als auch gegen den Nikias wurde schon von Uebergabe geredet. Dieser nämlich befehligte mit dem Tode des Lamachos allein. Es kam zwar zu keinem festen Abschluß, aber es wurde doch mit Nikias viel darüber geredet und mehr noch in der Stadt selber, wie es ja natürlich ist bei solchen Menshcen, die in Bedrängniß waren und enger eingeschlossen, als vorher. Aus den vorhandenen Uebeln entsprang auch eine gegenseitige Verdächtigung^ wie sie denn auch die Feldherren absetzten, unter deren Führung sie solches Mißgeschick erlitten, gleich als ob deren Unglück oder Verrätherei sie zu Schaden gebracht hätte. An ihre Stelle wählten sie Andere, den Herakleides nämlich und Eukles.und Tellias.. /