Book 6
22
„Meiner Ansicht nach also müssen wir viel schweres Fuß volk mitnehmen, sowohl aus Athen selbst wie aus den Ländern unserer Bundesgenossen und Untertanen und was wir davon aus dem Peloponnes an Freiwilligen und Söldnern bekommen können, aber auch zahlreiche Bogenschützen und Schleuderer, um die feindliche Reiterei in Schach zu halten. Weiter müssen wir eine sehr überlegene Flotte haben, schon der ungehinderten Zufuhr der Lebensmittel wegen, auch von hier auf Lastschiffen Getreide, Weizen und geröstete Gerste, sowie eine Anzahl aus den Mühten nach Verhältnis zwangsweise ausgehobener be zahlter Bäcker mitnehmen, damit es in Zeiten, wo die Schiff- fahrt ruht, nicht an Lebensmitteln für das Heer fehlt. Denn bei der Menge der Truppen wird nicht jede Stadt imstande sein, sie zu verpflegen. Überhaupt müssen wir uns mit allem Nötigen möglichst versehen und uns nicht auf andere ver lassen, vor allen Dingen aber einen Sack voll Geld mit nehmen. Was davon in Egesta zu haben sein soll, ist ver- mutlich Fabel.