Book 6
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Er wies diese Beschuldigungen zunächst als unbegründet zurück und erklärte sich bereit, vor der Abfahrt, zu der schon alles eingeleitet war, sich einer gerichtlichen Entscheidung zu unterwerfen; würde er schuldig befunden, wolle er Strafe leiden, würde er freigesprochen, im Amte bleiben. Auch bat er dringend, während seiner Abwesenheit keine Beschuldigungen gegen ihn anzunehmen, sondern, wenn er schuldig sei, ihn lieber gleich zum Tode zu verurteilen; jedenfalls sei es rich tiger, ihn unter solchem Verdacht, bevor darüber gerichtlich entschieden, nicht an der Spitze eines so bedeutenden Heeres hinauszuschicken. Seine Feinde fürchteten jedoch, wenn man ihn jetzt vor Gericht stellte, würde das Heer für ihn ein genommen und das Volk geneigt sein, ihn frei ausgehen zu lassen, zum Dank dafür, daß er die Argeier und eine Anzahl Mantineer bewogen, sich an dem Zuge zu beteiligen. Sie suchten das deshalb abzuwenden und dadurch zu hintertreiben, daß sie andere Redner vorschickten, welche beantragen mußten, ihn jetzt gleich mit abfahren zu lassen und die Untersuchung bis auf eine bestimmte Frist nach seiner Rückkehr zu ver schieben. Sie beabsichtigten nämlich, ihn noch schwererer Vergehen zu beschuldigen, die sie während seiner Abwesenheit leichter ausfindig zu machen hofften, ihn dann abberufen zu lassen und ihm nach der Rückkehr den Prozeß zu machen. Es wurde auch beschlossen, Alkibiades solle abfahren.