Book 6
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„Seht ihr immer noch nicht ein, ihr Unverbesserlichen, was ihr damit für Unheil anrichtet, so seid ihr unter allen mir bekannten Griechen die ärgsten Strohköpfe; wenn ihr es aber einseht und doch darnach trachtet, die größten Verbrecher. Also laßt euch belehren und nehmt Vernunft an, fördert auch ihr das Gemeinwohl unserer Stadt und bedenkt, daß die Gut gesinnten unter euch gleichen, ja noch größeren Vorteil davon haben werden als die große Menge unserer Mitbürger, auch daß ihr Gefahr lauft, alles zu verlieren, wenn ihr nicht gut tun wollt. Gebt es auf, solche Nachrichten zu verbreiten; denn man merkt es ja doch, was ihr damit bezweckt, und wird es nicht zulassen. Wenn die Athener wirklich kommen, wird unsere Stadt sich schon wehren, wie es ihrer würdig ist, und wir haben Feldherren, die dafür sorgen werden. Ist eS aber nicht wahr, - wie denn auch ich nicht daran glaube, - so wird sie sich durch eure Nachrichten nicht irremachen lassen und euch nicht an die Spitze stellen, um sich freiwillig unter euer Joch zu begeben. Vielmehr wird sie selbst daS Heft in Händen behalten, eure Reden für Taten nehmen, euch vor Gericht stellen und eure Pläne zunichte machen. Durch solche Spiegelfehctereien wird sie sich nicht um ihre Freiheit bringen lassen, sondern auf ihrer Hut sein und sie mit dem Schwerte zu verteidigen suchen."