Book 6
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„So nehmt also entweder bessere Einsicht an, oder geht in euch und laßt ab von euren Plänen und sucht das. Gemeinwohl des Ganzen zu heben. Bedeutet, daß ihr Vornehmeren Ms diese Weise, nicht nur den gleichen, sondern doch den größeren Antheil haben werdet, daß ihr aber Gefahr lauft, Alles zu verlieren; wenn ihr andere Absichten verfolgt. Laßt ab von solchen Meldungen, denn ihr habt Männer vor euch, die eure Pläne merken und.nicht in die Falle gehen. Denn diese Stadt, wenn die Athener auch kommen sollten, wird sich ihrer erwehren, wie es ihrer würdig ist, und wir. haben Feldherren, welche diese Dinge in's Auge fassen werden. Und wenn, wie ich gar. nicht zweifle, Nichts von Alle dem wahr ist, so wird sich die Stadt durch eure Meldungen, nicht so.in Schreck setzen lassen, um euch zu Befehlshabern zu wählen, und sich das Joch der Knechtschaft selbst auf den Nacken zu legen; sie wird vielmehr selbst «15 v. Chr. für sich sorgen und wird über diese eure Lügenworte, die so viel wie Thaten wiegen, zu Gericht sitzen. Sie wird sich nicht auf solche Gerüchte hin der Freiheit berauben lassen, deren sie genießt, sondern sie zu behaupten suchen, indem sie sich durch die That schützt und euch nicht nach Belieben gewähren läßt."
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So redete Athenagoras. Dann aber trat einer der Feldherren auf, indem er für dießmal jedem Andern das Wort entzog 6"), und sprach in Betreff des Vorliegenden Folgendes: