Book 6
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„Es ist weder klug gethan, wenn die Einen gegen die Andern Verläumdungen vorbringen, noch auch wenn die Zuhörer denselben Glauben beimessen, vielmehr muß man auf die eingelaufenen Meldüngen hin darauf sehen, wie wir Alle, jeder Einzelne wie der ganze Staat, uns rüsten sollen, um die nahenden Angreifer rühmlich abzu? wehren. Und wenn es schließlich doch nicht dazu kommt, so ist es ja kein Schade für das Gemeinwesen, wenn wir uns mit Pferden und Waffen und was sonst im Kriege Zuversicht gibt, auf's Beste versehen, — die Sorge dafür, sowie die Musterung, werden wir (Feldherren) selbst übernehmen, sowie auch für die Gesandtschaften nach den vershciedenen Orten, sowohl des Kundschaftens wegen, als auch wenn sonst etwas ersprießlich scheint. Zum Theil haben wir dafür schon Vorsorge getroffen, und was wir erfahren, das werden wir vor euch bringen."
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Nachdem der Feldherr dieß gesprochen hatte, wurde die Volksversammlung der Svrakufaner aufgelöst.
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Die Athener aber und ihre Bundesgenossen waren bereits Alle bei Kerkyra vereinigt. Und zuerst nun veranstalteten die Feldherren eine Nachmusterung und Einteilung des Heeres, in welcher Ordnung nämlich dasselbe vor Anker gehen und lagern sollte!, Sie machten drei Theile und verloosten diese unter sich, damit sie — je ein Geschwader einem Feldherrn zugetheilt — nicht bei, vereinter Fahrt wegen des Wassers und der Hafenplätze und der Lebensmittel bei den Landungen in Verlegenheit geriethen und auch sonst in besse 60) Die Feldherren (15 an der Zahl, vergl. Vll, 72) hatten also die Leitung der Volksversammlung. (Kr.).... 8* 415 v. Chr. rer Ordnung und leichter zu dirigiren wären. Dann schickten sie drei Schiffe nach Italien und Sieilien voraus, die in Erfahrung bringen sollten, welche Städte sie aufnehmen würden. Denselben war angesagt, der Flotte wieder entgegen zu steuern, damit diese ihren Berichten gemäß die weitere Fahrt einrichten könne.