Book 6
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Nachdem Lamachos sich in diesem Sinne geäußert, schloß er sich dann doch der Meinung des Alkibiades an. Alkibiades aber fuhr nun gleich mit seinem Schiffe nach Messene hinüber und verhandelte dort über ein Bündnis; als man darauf jedoch nicht einging, sondern erklärte, draußen wolle man den Athenern wohl einen Markt eröffnen, in die Stadt einlassen aber könne man sie nicht, fuhr er wieder ab nach Rhegion. Nun bemannten die Feldherren sofort sechzig, aus allen drei Geschwadern entnommene Schiffe, versahen sie mit Lebens mitteln und fuhren damit nach Naxos, während die übrige Flotte und einer von ihnen bei Rhegion zurückblieb. Von Naxos, wo sie in die Stadt eingelassen wurden, fuhren sie nach Katana und von da, wo man sie nicht einließ, weil eS dort manche mit Syrakus hielten, weiter an den Fluß Terias, wo sie übernachteten. Von hier gingen sie am folgenden Tage in Kiellinie nach Syrakus unter Segel. Sie schickten jedoch zehn Schiffe voraus, um in den großen Hafen einzulaufen und sich darnach umzusehen, ob schon Schiffe zu Wasser gelassen wären, und um dort nahe am Lande von Bord aus öffentlich aus rufen zu lassen, sie wären Athener und kämen, um die Leon tiner, ihre Bundesgenossen und Stammverwandten, in ihre Stadt zurückzuführen; die in Syrakus befindlichen Leontiner hätten also nichts zu fürchten und würden von den Athenern mit offenen Armen aufgenommen werden. Nachdem sie daS bekanntgemacht und sich die Stadt, die Häfen und das Gelände,, von wo der Angriff erfolgen mußte, angesehen hatten, fuhren sie wieder nach Katana zurück.